Ah voila! Alle zwei Jahre bekommt das Marien-Gymnasium Besuch seiner französischen Partnerschule. 30 Schülerinnen und Schüler weilten auch in diesem Frühjahr wieder eine Woche in Werl.

Sarah Meier aus der Klasse 9b schildert die abwechslungsreiche Besuchswoche.

Fünf Tage hatten die jungen Franzosen Gelegenheit, die deutsche Kultur hautnah mitzuerleben. Der Höhepunkt war auch diesmal ein gemeinsames Konzert des französischen und deutschen Chores sowie einer französischen Instrumentalgruppe.

 

Mit der Ankunft der französischen Austauschschüler löste sich wochenlange vorherige Aufregung bei den deutschen Gastfamilien. Trotz Müdigkeit (die Nacht war doch recht kurz) ging es gleich am nächsten Morgen in die Schule. 

Den Nachmittag verbrachten unsere Gäste, gemeinsam mit ihren Lehrkräften, in  Dortmund, wo sie den Signal Iduna Park und das deutsche Fußballmuseum besichtigten. Auch der folgende Tag ließ bei einem Ausflug nach Münster keinen Augenblick Langweile aufkommen. Und für gemeinsame Unternehmungen mit den Gastfamilien gab es trotz vollgeplanter Tage ebenfalls noch genügend Zeit.

Am Donnerstag war es dann endlich soweit – das Konzert in der Basilika stand an. Voller Vorfreude brachten alle Schüler den Unterricht am Donnerstagvormittag hinter sich und trafen um 15 Uhr zur Generalprobe in der Basilika ein.

Während der Mittel- und Oberstufenchor des MG in der Kirche probte, besichtigten die Franzosen Werl. Pünktlich um 18 zum Konzertbeginn waren dann alle wieder in der Basilika zusammen.

Das Konzert wurde von der französisch Instrumentalgruppe eröffnet. Nachdem sie instrumentalisch (Klavier, Posaune, Gitarre, Saxofon, Violine) sowie durch Sologesang einige Stücke vorgetragen hatten  – sogar selbst arrangierte waren darunter –, war nun der Mittel- und Oberstufenchor der deutschen Gastgeber an der Reihe, vor großem Publikum sein Können vorzuführen.

Der französische Chor, der extra als Projekt für den Austausch gegründet worden war, trug gekonnt seine hauptsächlich französischsprachigen Stücke vor. Die Leitung hatte   Musiklehrerin Madame Kreft-Tricot, die übrigens in Deutschland geboren wurde. Abschließend sangen dann Gäste und Gastgeber gemeinsam zwei Stücke, so wurde die deutsch-französische Freundschaft  singend auf der Bühne unterstrichen.

Am Morgen der Abreise versammelten sich dann alle Franzosen und ihre Gastfamilien auf dem Schulhof,  um die Gäste zu verabschieden. Trotz betrübter Stimmung über die Abreise, die dem einem oder anderem sogar ein paar Tränen über die Wange liefen ließ, wird diese Woche wohl allen Beteiligten als eines der Highlights dieses Schuljahres in Erinnerung bleiben. Und so freuen wir uns schon darauf, im kommenden Jahr unsere Freunde in Le Mans besuchen zu dürfen.

Zusätzliche Informationen

  • 17.01.2019 19:00

    Elterninfoabend künftige Klasse 5 (Profile)

  • 23.01 & 25.01.2019 19:00

    Schulkonzert (Aula)